Larnaca Sehenswürdigkeiten - Rote Dörfer



Nein, Zypern rostet nicht, auch wenn die rote Muttererde diesen Eindruck erweckt. Das liegt am Eisengehalt des Bodens und der wiederum ist auf vulkanischen Ursprung zurückzuführen.
Die rote Farbe hat der Region um Paralimni im Osten Zyperns ihre Namen gegeben: Kokkinochoria oder “rote Dörfer”.

Auch hier lohnt ein Besuch unbedingt und führt zurück in das alte und traditionelle Zypern. Das Gebiet zwischen Larnaka, Gkreko und der “Green Line” zählt zu den reichsten Regionen Zyperns. Hier gedeihen Kartoffeln, das mit Abstand wichtigste landwirtschaftliche Produkt, das Zypern exportiert, besonders gut. Auch andere Gemüsesorten werden in großen Gewächshäusern angebaut.

Für die Gegen sind zahlreiche Windräder charakteristisch, mittels derer früher das Grundwasser zur Bewässerung der Felder hoch gepumpt wurde. Die meisten von ihnen sind allerdings längst wieder außer Betrieb. Ihre Arbeiten erledigen heute Motorpumpen. Typisch auch das Töpferhandwerk, das hier ausgeübt wird. So kann man sich hier auch das eine oder andere Stück erwerben und sich sogar selbst am Töpfern versuchen. Bei den angebotenen Rundreisen werden verschiedene dieser Dörfer besucht, untern anderem auch Pyla.

Der Ort unterscheidet sich von allen anderen schon dadurch, dass die Bevölkerung Pylas die Trennung zwischen griechischem und türkischem Zypern quasi boykottierte. Es ist der einzige Ort auf Zypern, in dem griechische und türkische Zyprioten friedlich mit- und nebeneinander leben.

Je nach gebuchter Rundreise werden auf dem Weg in die roten Dörfer eine Kirche, ein Kloster und eine Eselsfarm besucht.


 
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